Produktion
Produktion
Die Artikelumbuchung ist weitgehend identisch mit der normalen Artikelumbuchung. Die Beschreibung finden Sie im Fach 5 Produktion.
Folgende Punkte weichen ab:
Vergabe der Chargennummer nach dem bereits beschriebenen Muster
Vor der Zuordnung der Chargennummer öffnet sich die Partieinformation der Produktion, in der Sie die wichtigsten Daten für diese Partie eintragen.

Der obere Teil wird, wie bei zum Partieeingang automatisch vorbelegt
Die Chargennummer wird automatisch vergeben
Die Anerkennungsnummer wird automatisch vergeben. Es wird das Kürzel der Anerkennungsstelle verwendet, der Rest der Nummer steht im direkten Zusammenhang mit der Verpackungsart und ändert sich dementsprechend automatisch ab (gesetzliche Vorgaben):
[Aufbau bis 31.12.2010:]
D/KA 10 9999 179 (EG A)
[Land]/[Anerkennungstelle] [Jahr] [BetriebsNr] [ChargenNr] <2 oder >10kg (EG A)
D 9999 KA 10 179 (EG B)
[Land] [BetriebsNr] [Anerkennungsstelle] [Jahr] [ChargenNr] >=2-10kg (EG B)
[Gültig ab 01.01.2011:]
DE081-9999179M
[DE][08][1]-[9999][179][M] (EG A)
[Land][Bundesland][Jahr]-[BetriebsNr][ChargenNr][M = Mischung] <2 oder >10kg (EG A)
DE08-99991179
[DE][08]-[9999][1][179] (EG B)
[Land][Bundesland]-[BetriebsNr][Jahr][ChargenNr] >=2-10kg (EG B)
[Änderung gültig ab 01.10.2017 für das Bundesland Baden Württemberg:]
DE081-9999179M
[DE][08][1]-[9999][179][M] (EG A)
[Land][Bundesland][Jahr]-[BetriebsNr][ChargenNr][M = Mischung] <2 oder >10kg (EG A)
DE081-9999179M
[DE][08][1]-[9999][179][M] (EG B)
[Land][Bundesland][Jahr]-[BetriebsNr][ChargenNr][M = Mischung] >= 2-10kg (EG B)
Dieser neue Aufbau, bei dem die Anerkennungsnummern für EG-A und EG-B gleich gebildet werden, gelten derzeit nur, wenn die Anerkennungsstelle ihren Sitz in Baden-Württemberg hat.
Sie können die Anzahl der Verpackung (dann ändert sich die Verpackungsgröße) oder die Verpackungsgröße (dann ändert sich die Anzahl der Verpackungen) ändern.
Manuelle Änderung des Verwendungszwecks, er steuert die Logikprüfung (Verpackung und Packungsgröße)
Das Datum der Versschließung ist ein Pflichtfeld und muss eingetragen werden (wann wurde die Partie endgültig verschlossen). Fehlt für Großpackungen das Datum der Verschließung, ist keine Buchung möglich. Kleinpackungen können ohne Verschließungsdatum gebucht werden.
Ende der Vertriebsfrist analog dem Partieeingang, siehe auch Partieeingang
Über die zweite Registerkarte Probenahmen können verschiedene Proben in zeitlicher Reihenfolge nachvollzogen werden. Das ist für die Anerkennungsstellen wichtig, die eine Probe der auf Lager liegenden Ware anfordern.
Vorgesehen ist die Hinterlegung eines Laborwertes in Prozent und zwei Stellen nach dem Komma.
Zuordnung der Chargennummern für die Rohstoffe
Zuordnung der Chargennummern aus den Eingangspartien. Die Partieinformationen aus dem Eingang können Sie sich zur Information über eine Schaltfläche anzeigen lassen.
Verteilen Sie einen Rohstoff die Menge auf mehrere Chargen, ergibt die Summe der prozentualen Werte immer 100%.
Werden mehrere Chargen zu einer Artikelposition innerhalb der Artikelumbuchung angesprochen, erfolgt auf dem Etikettendruck eine Summierung der Prozentsätze für alle Chargen eines Artikels. Allerdings ist dann die Sortierung nach Positionsnummern nicht immer korrekt.
Nach Zuordnung der Chargen ist der Druck der Belege über die Schaltfläche in der Maske der Artikelumbuchung möglich. Nach dem Buchen der Artikelumbuchung ist die Partieinformation nicht mehr änderbar. Die erzeugten Chargennummern werden in die betreffenden Aufträge automatisch zurück übertragen.
Über eine Einstellung unter Datei Einstellungen Optionen-Standard Programmodule Lager können Sie auch die Chargen-Nr. für den zu produzierenden Artikel über die Schaltflächen Chg.-Nr.-Produktion vergeben. Durch diese Einstellung gibt es weiterhin eine Schaltfläche Partie. Dadurch können Sie die Produktionsaufträge, Mischungsanträge und Etiketten drucken, bevor Sie eine Chargen-Nr. vergeben haben. Beachten Sie bitte für den Druck des Mischungsantrages die Vorgabe des Druckdatums.
Für die Buchung einer Saatgutmischung können Sie zusätzlich den Schwund und den Verpackungsartikel mitberücksichtigen. Unter Datei Einstellungen Optionen-Standard Programmmodule Saatgut Einstellungen tragen Sie den dafür vorgesehenen Artikel und den Prozentsatz für den Schwund ein. Der Schwund wird auf dem Mischungsantrag nicht berücksichtigt, ist aber in der beantragten Menge enthalten.
Für die Buchung der Mischung kann die Gesamtmenge mit Berücksichtigung von Schwund eingegeben werden. Der Schwund wird dann entsprechend in Prozent berücksichtigt.
Die Artikel für die Verpackung versehen Sie im Artikelstamm mit der Artikelart „Verpackungs-Artikel". In der Auswertung Rohstoffverbrauch aus Produktion erfolgt die Auswertung nach Rohstoff-, Schwund- und Verpackungsartikel.
Druck Saatgut-Etiketten mit Etikettennummer
Um diese Funktion nutzen zu können aktivieren Sie als SYS-Systemverwalter unter Datei Einstellungen Optionen Standard Programmmodule Saatgut die Option Etiketten nummerieren und speichern für Wdh.-Druck.
Außerdem hinterlegen Sie unter Datei Stammdaten Firmenstruktur Nummernkreise Weitere Nummernkreise Saatgut-Etiketten einen Nummernkreis für die Saatgut-Etiketten
Beim Druck der Saatgut-Etiketten aus einer Artikel-Umbuchung wird dann jedes Etikett mit einer Nummer aus dem bestehenden Nummernkreis angelegt. Die Etikettennummer kann dann ebenfalls zusätzlich mit ausgedruckt werden über die Textmarke EtikettNr.
(In Druckdat E96221.dat möglich)
Zudem kann über die neue Auswertung unter Auswertungen Integriert Weitere Saatgut gedruckte Saatgut-Etiketten können die bereits gedruckten Etiketten nochmal nachgedruckt werden.

Ein Ausdruck der Auswertung und eine Übergabe an Microsoft Excel und Open Office ist ebenfalls vorgesehen.
Änderungen
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