Buchungen Lager zu Lager
Buchungen Lager zu Lager
Sollen Umbuchungen von Artikeln zwischen zwei Lagern bzw. 2 Niederlassungen durchgeführt werden, wählen Sie diesen Punkt an.

Über die Schaltfläche Neu wird eine neue Belegnummer automatisch vergeben. Eventuell vorhandene Belege lassen sich durch Eingabe der Beleg-Nr. bzw. über die Auswahl aufrufen.
Alternativ ist auch die manuelle Eingabe von Belegnummern bis zu 8 Stellen vorgesehen.
Das als Belegdatum vorgegebene Tagesdatum kann man überschreiben. Bei einer Umbuchung, z.B. von der Zentrale in eine Niederlassung, tragen Sie die Nummern in die vorgesehenen Felder ein. Der LKW der die Ware transportiert wird in dem entsprechenden Feld eingegeben.
Soll die Umbuchung in ein Lager innerhalb einer Niederlassung erfolgen tragen Sie in die Felder „Lieferung von Niederlassung" „an Niederlassung" die Nummer dieser Niederlassung ein. Die Angabe der internen Lagernummern erfolgt in der Positionszeile.
Nach der automatischen Vorgabe der Positions-Nr. geben Sie den Artikel mit Menge und Preis ein. Die Eingabe von gesperrten Artikeln ist nicht möglich. Für Gebindeartikel tragen Sie die Anzahl der Gebinde ein. Als Preis wird der im Artikelstamm festgelegte Preis zur Bewertung vorgegeben, er lässt sich mit einem beliebigen Wert überschreiben. Mit Doppelklick der linken Maustaste erhalten Sie die bereits aus den vorherigen Kapiteln bekannte Preisauswahl.
Die Änderung des Durchschnittseinkaufspreises können Sie über die Bedienerberechtigung im Bedienerstamm für Bediener sperren.
In den Feldern „von Lager" und „an Lager" tragen Sie die internen Lagernummern, d.h. die Lager innerhalb einer Niederlassung, ein. Die Erfassung einer Artikelposition ist damit abgeschlossen.
Das Feld „erledigt" ist in der Positionserfassung für manuelle Eingaben gesperrt. Es wird programmseitig nach der Buchung der Lagerumbuchung auf „J" gesetzt.
Umbuchungen an andere Chargen-Nr. sind möglich. Die Nummern tragen Sie in die dafür vorgesehenen Felder ein bzw. wählen vorhandene Chargen-Nr. aus.
Über eine Einstellung unter Datei Einstellungen Optionen-Standard Lager ist die Eingabe einer neuen Chargen-Nr. für das empfangene Lager möglich. Tragen Sie in diesem Feld einen „0" ein, erhalten Sie eine Abfrage zur Eingabe einer neuen Chargen-Nr.
Reicht der Bestand der ausgewählten Charge nicht aus erhält man einen Hinweis und kann die Menge aufteilen. Nach vollständiger Aufteilung wird für jede Charge eine eigene Position angelegt.
Mit [STRG]+[Entf] kann man auch hier Positionen löschen. Gelöscht wird ein Beleg bei Bedarf über Löschen solange er nicht gebucht ist.
Über Drucken lässt sich je nach Auswahl des Formulars ein Lieferschein für die Umbuchung und ein Protokoll drucken. Der Ausdruck der Adressen der Niederlassungen ist möglich. L3 greift dabei auf die eingetragenen Adressen im Niederlassungsstamm zurück. Die 2. Bezeichnung aus dem Artikelstamm kann bei Bedarf über die Textmarke „BEZEICHNUNG2" ausgedruckt werden. Ein Druck des Gesamtgewichtes ist mit der Textmarke SummeGewicht in der Datei W6300X.03.Dat vorgesehen.
Unter Datei Einstellungen Optionen-Standard Dateimanagement Formulare ist die Hinterlegung eines Druckers, sowie Drucker für Folgekopien, die Anzahl der Drucke und eines Formulars vorgesehen. Die Einstellung ist arbeitsplatzbezogen.
Formular W63001 -- Protokoll für die Umlagerung
Formular W63002 - Lieferschein für die Umbuchung
Ein Scannen von Artikeln mit EAN-Code ist vorgesehen.
Anschließend wird über Buchen die Umbuchung der Bestände aktiviert. Zur Kennzeichnung benutzt man die Buchungsart „LL". Nach der Buchung wird der Beleg als erledigt gekennzeichnet.
Vor dem Buchen erscheint noch einmal eine Abfrage zum Druck des Beleges. Bei Ausführung des Drucks über die Buchung besteht die Möglichkeit mit der Textmarke „Gebucht" das Wort gebucht auf dem Beleg auszudrucken.
Buchungen an die Finanzbuchhaltung übergeben:
Bei einer Lager- zu Lager Buchung kann auch eine Buchung für die Finanzbuchhaltung erzeugt werden. Dieser Punkt muss als Systemverwalter SYS unter Datei Einstellungen Optionen-Schnittstellen Fibu Sonstige Buchungen aktiviert werden.
Da bei einer Lager- zu Lager Buchung immer nur ein Sachkonto angesprochen wird, ist die Erzeugung diese Buchung nur sinnvoll, wenn auch mit Kostenstellen gearbeitet wird. Es erfolgt hierzu dann auch eine Prüfung bei der Aktivierung der Option. Das Sachkonto wird wie üblich über die Artikelgruppe Basiskonto + Additionswert Steuerschlüssel des Artikels ermittelt.
Die Kostenstellen für den Buchungssatz werden dann aus dem Stamm der Niederlassungen ermittelt. Innerhalb des Niederlassungsstamms kann unter Erweiterung dann diese Kostenstelle hinterlegt werden.

Bei der Buchung wird dann die Kostenstelle des abgebenden Lagers entlastet und die Kostenstelle des empfangenden Lagers mit dem Betrag der Lager- zu Lager-Buchung belastet.
Änderungen
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